Kann KI täglich drei Stunden Arbeit sparen?

Shownotes

„Am Montagmorgen nicht mehr von 50 E-Mails erschlagen zu werden – das ist wahrscheinlich die viel größere Entlastung.“

Das Versprechen klingt groß: Zwei bis drei Stunden Arbeitszeit soll eine Steuerkanzlei mithilfe von Klara täglich zurückgewinnen können. Doch kann ein KI-Agent wirklich so viel Arbeit übernehmen – und wie sieht das ganz konkret im Kanzleialltag aus?

In der aktuellen Folge von Verhör(t) spricht Host Florian D. Weber mit Marc Handschug, einem der Gründer von Klara. Gemeinsam mit seinem Team hat er eine digitale Assistenz für Steuerkanzleien entwickelt, die E-Mails mitliest, Inhalte einordnet und individuelle Arbeitsweisen ihrer Nutzerinnen und Nutzer berücksichtigt.

Im Gespräch erklärt Marc, wie Klara eingehende Nachrichten vorsortiert, Antwortentwürfe im persönlichen Kommunikationsstil vorbereitet und erkennt, wenn Mandantinnen und Mandanten noch nicht alle benötigten Unterlagen geschickt haben. Außerdem kann die KI Vorschläge für die Ablage im DATEV-DMS erstellen, offene Aufgaben nachverfolgen und wiederkehrende Nachrichten samt passender Anhänge vorbereiten.

Doch die Folge blickt nicht nur auf die möglichen Zeitgewinne. Florian D. Weber und Marc Handschug sprechen auch darüber, wo die Technologie heute noch an Grenzen stößt. Was passiert, wenn Informationen über E-Mail, Telefon, WhatsApp und andere Kanäle verteilt sind? Wie zuverlässig kann eine KI Zusammenhänge erkennen? Und wie verhindert man, dass Menschen vorbereitete Antworten irgendwann ungeprüft übernehmen?

Marc erklärt, warum der Mensch weiterhin jede relevante Aktion bestätigen muss, wie Quellen bei steuerlichen Antworten sichtbar gemacht werden und weshalb auch Klara nie vollständig fehlerfrei arbeiten kann. Gleichzeitig berichtet er, wie eng das Gründerteam mit den ersten Kanzleien zusammenarbeitet und neue Funktionen anhand konkreter Rückmeldungen entwickelt.

Eine Folge über die persönliche Assistenz der Zukunft, echte Entlastung im Kanzleialltag und die Frage, wie viel Verantwortung wir schon heute an künstliche Intelligenz übergeben möchten.

Verhör(t) ist der True-Life Podcast für die Steuerbranche. In Geschichten aus dem echten Leben ist unser Ermittler Florian D. Weber spannenden Steuerthemen auf der Spur. Mal mehr, mal weniger alltäglich ermittelt er Umstände, Fakten, Hintergründe und Lösungsansätze seiner Gäste.

Verhör(t) ist eine Produktion des Haufe Steuer Office. Idee und Produktion: Florian D. Weber Schnitt: Nora Steinbrecher

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Transkript anzeigen

00:00:01: Hallo und ganz herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Verhört.

00:00:04: Heute spreche ich mit Marc Hanschuk, einem der Gründer von Clara.

00:00:09: Clara ist ein KI-Agent für Steuerkanzleien, der wie eine persönliche Assistenz im Hintergrund mitarbeitet.

00:00:16: Wir sprechen darüber, wie KI E-Mails vorsortieren, Antworten vorbereiten, fehlende Belege erkennen und Dokumente automatisch im DatifDMS ablegen kann!

00:00:26: Gleichzeitig schauen wir aber auch kritisch darauf, wie zuverlässig solche Systeme bereits arbeiten und wer die Verantwortung trägt wenn sich die KI einmal errt.

00:00:35: Freut euch auf ein sehr konkretes Gespräch über Zeitersparnis, künstliche Intelligenz und die Frage, wie viel Arbeit eine digitale Assistenz-Steuerkanzlein heute schon abnehmen kann!

00:00:46: Mein Name ist Florian Dweber.

00:00:48: ich bin Host und Moderator von Verhörd und wünsche euch an der Stelle ganz viel Spaß im heutigen Gespräch mit Marc Hanschuk.

00:00:58: Die spannende Welt der Steuern im Verhör.

00:01:04: Der Podcast für typische und weniger typische Steuerfälle.

00:01:08: Nehmen Sie Platz, Florian Weber startet jetzt die Spurensuche!

00:01:21: Ganz herzlich willkommen.

00:01:22: ich freue mich riesig Marc dass du da bist und das du dich dem heutigen Verhöhr stellst eigentlich auch ganz interessant.

00:01:29: Du hast dich ja nämlich freiwillig gemeldet und hast gesagt hey guck mal Ich oder wir haben hier was.

00:01:37: Damit hattet ihr mich sofort.

00:01:38: Ja, ich hab dich gehuckt.

00:01:40: Genau, exakt so hatte ich es auch geschrieben und das hat ehrlich gesagt genau zwei Sätze gedauert.

00:01:46: dann dachte ich ach ja guck mal an das ist interessant.

00:01:48: Dann habe ich's geguggelt und bin dabei geblieben und dachte okay wow wenn das alles so funktioniert wie erst verspricht und da gucken wir ihn gleich drauf dann ist es wirklich der absolute Hammer.

00:01:57: denn ihr habt Also es geht heute um KI, das ist wenig überraschend.

00:02:01: Aber ihr habt einen KI-Agenten für Steuerkanzleien gemacht und so ein bisschen ist das Versprechen ja, dass ihr mit klarer, so heißt sie, gebt, dass zwei bis drei Stunden täglich freie Zeit entstehen können, dadurch Zeit zurückgewonnen werden.

00:02:18: Und da bin ich mal sehr gespannt... ob wir da gleich drauf kommen.

00:02:22: Aber erste Frage, wie so häufig auch bei dir mag?

00:02:25: Also warum eine KI für Steuerkanzler?

00:02:28: Wie kommst du in die Steuerwelt?

00:02:30: Ja also schon mal als kleiner Disclaimer ich hatte bis vor zwei Jahren eigentlich gar nichts mit Steuern zu tun und das erste Mal hatten wir alle als Gründerteam sind vier Gründer quasi in unseren ersten Unternehmen mit Steuer zu tun.

00:02:45: auf der anderen Seite waren quasi Mandant die klassischen Themen irgendwie in unseren ersten Unternehmen und sind dann aber über unsere erste Hypothese, die wir damals im November aufgestellt haben.

00:03:00: Und zwar das Kommunikation eigentlich meist ineffizient ist und dass wir Kommunikationsanlass abbilden können.

00:03:09: Haben wir in Hausverwaltungen recherchiert, haben wir mit vielen Steuerberatern gesprochen.

00:03:13: Das war damals noch so ein Masterprojektes ... und sind dann eben auch mit vielen Steuerberatern ins Gespräch gekommen.

00:03:20: Und mit sehr vielen, also wir haben damit mit dreißig-dreißig Interviews haben wir geführt... ...und haben gemerkt okay da ist irgendwas.

00:03:26: die erste Hypothese war natürlich super weit weg von dem was in der Realität appetizierbar war,... ...und die nächste Hypothesie war ein bisschen näher dran haben wir auch dann nach den nächsten Gesprächen verworfen.... ....und so sind wir quasi ja hier in den Steuerberatungsmarkt gekommen einfach mit vielen Gesprächen und dann haben wir uns letztendlich im Februar dazu entschieden ... klarer, gemeinsam zu viert aufzubauen.

00:03:49: Da müssen wir glaube ich gleich noch mal so ein bisschen darauf gucken auch Marc... ...um vielleicht nochmal ein bisschen Einblick zu geben.

00:03:54: Ich habe das hier auch schon oft erzählt.

00:03:55: Ich hab ja auch so'n bisschen Start-up und Start up Förderungshintergrund.

00:03:59: Und ich finde das was du gerade gesagt hast jetzt schon sehr spannend weil vielleicht können wir da gleich mal einen Blick geben wie man so als ich sage jetzt mein Anführungszeichen typisches Start Up an so eine Sache rangeht und auch so einen Einblick mal geben wie wie man genau zu so einer In Anführungszeichen fertigen Lösungen kommt wie ihr sie jetzt habt, weil du gerade schon angedeutet hast dass der Weg dahin gar nicht so einfach ist aber vielleicht einmal vorab gefragt.

00:04:21: Wenn du sogar nicht aus der Steuerwelt kommst und das teilen wir ja das habe ich ja gleichermaßen wo kommst du ursprünglich her?

00:04:27: Was hast du gelernt was hast du gemacht dass du irgendwann gesagt okay ich will ein Startup gründen.

00:04:32: also die Anführung Zeichen sind auf jeden Fall groß was das fertige Produkt angeht.

00:04:36: Es ist ein gutes Produkt aber jeden Tag wird es besser sag ich mal.

00:04:39: und ich sage nur Software ist eigentlich nie fertig.

00:04:42: Ich habe ganz früher viel Musik gemacht, dann habe ich die Musik gegen Sport ausgetauscht und habe im Leistungssport eigentlich in der Schulzeit mein Leben verbracht.

00:04:54: Die Schule war eher quasi als Nebenprojekt gesehen.

00:04:58: Das war halt im Sägen auf den Meisterschaften immer unterwegs und fand das eigentlich viel spannender.

00:05:05: Und ich war zwar sehr gut, aber nicht gut genug dass ich bei dem Säge bleiben wollte und konnte ... und habe dann angefangen, BWL zu studieren.

00:05:15: Und hab wieder das Studium quasi so als Zeitprojekt gesehen... ...und nebenbei halt super viel gemacht!

00:05:21: In die eine Richtung habe ich damals mit Elias & Konrad,... ...die jetzt auch bei Clara im Gründer-Team sind.

00:05:28: Habe ich unser erstes Unternehmen gegründet, auch was ganz anderes.

00:05:30: Wir haben Unternehmenskleidung für alle möglichen Unternehmsbereiche hergestellt.... ....und im Vertrieben.

00:05:37: Und nebenbei habe ich sehr viele Beratungen.

00:05:41: gemacht, sowohl im Praktika als studentische Unternehmensberater auf vielen Projekten gewesen von Marktanalysen über Digitalisierungsprojekte und große Projektmandate eigentlich dann die letzten drei Jahre quasi begleitet.

00:05:56: Das ist mein Werdegang, dann habe ich gesagt okay, die Beratung ist zwar cool aber was Eigenes machen und vor allem die komplexen Probleme irgendwie zu lösen also sich einfach in Probleme reinzudenken das macht mir Spaß.

00:06:07: da hat die Berätungen und quasi Start-up da sind wir beide gleich ... aber letztendlich habe ich mir für Start-up entschieden, weil... ...ich gerne quasi mehr eigene Verantwortung und quasi eigen dirigieren möchte.

00:06:20: Genau!

00:06:20: Habt ihr da gerade auch schon mal eine Notiz gemacht?

00:06:22: Weil da... ...möchte ich glaube ich gleich auch nochmal mit dir drauf schauen wenn man da im Gespräch noch einmal hinkommen ist so dieses Thema zweites Unternehmen gründen ... ...und vielleicht auch ein bisschen mal über die Learnings noch zu sprechen.

00:06:32: Aber das zeigt ja irgendwie schon dass es... dass der Bezug zur Steuerbranche, was heißt zeigt?

00:06:40: Er wirkt aber erstmal total willkürlich.

00:06:42: Vielleicht springen wir da jetzt mal rein bevor wir uns dann ganz konkret schauen, was Clara eigentlich macht und was Clara kann.

00:06:49: Du hast schon gesagt ihr hattet irgendwie eine Hypothese.

00:06:52: So aus meiner Sicht.

00:06:52: wenn du das jetzt so formulierst, dann finde ich die erst mal relativ wage.

00:06:55: Ich wiederhole sie nochmal Kommunikation ist meist ineffizient also ist ja schon mal relativ steil gespielt weil ich zum Beispiel die kommunikationen ist halt trotz allem des maß aller dinge und es halts super wichtig.

00:07:08: wenn die jetzt also ineffiziert werden ist eine relativ große katastrophe.

00:07:12: Ja ich habe gesagt die erste hypothese war vielleicht nicht so ganz passend Maximal fünf Prozent passen.

00:07:17: Und vielleicht finden wir die Steuerberater, mit denen wir da gesprochen haben, gut schrägern mit quasi dieser Hypothese weil wir natürlich doch merken das in der normalen also bei den klassischen Steuerberatern die Kommunikation großen Anteil der Arbeitszeit einnimmt und weil Mandanten unvollständige Informationen schicken weil eben so eine klassischer Kommunikationsprozess zu einem Vorgang in einer Kanzlei sei es Belege austauschen, sei es ein steuerlicher Beratungsprozess.

00:07:46: Sei es Freigabeerklärung, Rückfragen vom Finanzamt was auch immer meist nicht mit einem quasi Verkehr geklärt ist.

00:07:55: und vielleicht war das der Kern der quasi da trotzdem korrekt war und mit dem wir dann quasi weiter etabliert haben.

00:08:03: genau ich glaube ich glaube dass beschreibt ganz gut.

00:08:07: Was war so der Gedanke als ihr?

00:08:08: Oder was war die Beobachtung, muss man wahrscheinlich viel mehr fragen?

00:08:11: Als ihr gesagt habt Kommunikation in Unternehmen scheint irgendwie ineffizient zu sein.

00:08:15: Wo kommt diese Beobuchtung her?

00:08:16: Ja also wir haben uns konkret überlegt Kommunikations wie über E-Mail oder WhatsApp verläuft egal jetzt mal Branchen agnostisch also nicht auf den Steuerberater bezogen kann über ein anderes Tool über eine andere Funktion abgedeckt werden.

00:08:31: Also konkret dachten wieder erst an zum Beispiel einen Chatbot für Mandanten-Onboarding oder in Hausverwaltungen, z.B.

00:08:39: Mieterregistrierung und so... Und das war wie gesagt was ganz anderes, was wir jetzt mit Clara machen also wirklich die Idee hatten eigentlich gar nichts damit zu tun was wir am Anfang mit welcher Hypothese wir am Anfang reingestartet sind und vom vielleicht kurz auch diesen Dreh zu machen, zu dem was du ja auch gesagt hast mit der Entwicklung eigentlich so einer Idee eines Start-ups.

00:09:03: So arbeiten wir aber immer noch.

00:09:04: Wir arbeiten auch aktuell noch Hypothesen getrieben.

00:09:07: Das bedeutet... ...wir versuchen einfach unsere Hypothese maximall schnell zu belegen oder zu falsifizieren die sich natürlich mehr um mehr aufs Produkt bezieht und mehr und mehr auf spezifische Teile dieses Produktes beziehen.

00:09:19: und so verfahren wir.

00:09:20: aber

00:09:22: Ja, ich glaube wir nehmen Clara an der Stelle mal mit rein das unsere Hörerinnen und Hörern auch wissen worüber wir hier nämlich die ganze Zeit sprechen weil.

00:09:30: Es ist schon.

00:09:31: also ich würde schon sagen es geht nach wie vor um Kommunikation.

00:09:34: Ich glaube dass hat sich im so wenn man sich die erste Hypothese von euch anschaut nicht geändert aber es geht ja um eine Also um eine, wie ich finde wahnsinnig konkrete Form der Kommunikation und eine von der ich sagen würde.

00:09:46: Na wenn du mir gleich beweisen kannst dass die funktioniert und das was ihr da macht funktioniert dann ziehe ich wirklich den Hut weil dann glaube ich nimmt das vielen Steuerkanzleien extrem viel Arbeit ab.

00:09:57: vielleicht erzählst du mal was Clara alles kann

00:10:01: ja super gerne.

00:10:03: also man kann sich klarer quasi wie ein digitale Assistenz vorstellen.

00:10:08: Normalerweise haben ja maximal Geschäftsführer so eine persönliche Assistenze und so kann man Clara eigentlich verstehen.

00:10:16: Das bedeutet, was Clara aktuell macht ist dass sie erstmal Nummer eins mitliest.

00:10:24: das bedeutet Clara versteht den Nutzer maximal gut individuell.

00:10:30: E in jeder KI Das wissen die meisten, die sich damit schon mal ein bisschen beschäftigt haben.

00:10:35: Ist der Kern Kontext.

00:10:37: Kontext ist alles.

00:10:38: mit schlechten Kontext kriege ich schlechte Ergebnisse.

00:10:42: Das bedeutet Clara weiß wie ich kommuniziere... ...die E-Mails, die Clara dann zum Beispiel draftet.

00:10:48: das ist der nächste Punkt.

00:10:49: also Clara hat quasi Routine und gewisse Bereiche in denen man in so einem Onboarding zum Beispiel ... dann definiert, wenn zum Beispiel so eine Art von E-Mail oder so ein Thema reinkommt... ...dann bedenke bitte XYZ.

00:11:04: Geht z.B.

00:11:05: ne Prüfliste durch, beispielsweise jetzt beim Personalfragebogen,... ...wenn der noch über E-mail eingeht, prüfe ob alle Informationen vollständig sind aus den PDFs und schreibe dann entsprechend schon mal eine Antwort vor.

00:11:17: Das ist sozusagen der erste Punkt.

00:11:19: D.h.,

00:11:19: ich nehme mir Arbeit ab in dem klare Hintergrund eben diesen ersten Check, den ich auch im Autopostfach mache.

00:11:25: als Lohnsachbearbeiter als Steuerberater, als Fachkraft in der Steuerkanzlei nehmen wir das quasi ab und übergeben das klarer.

00:11:34: Das ist der erste Punkt.

00:11:35: Also lass

00:11:35: uns es vielleicht an dieser Stelle einmal wirklich ganz konkret machen.

00:11:38: Ich öffne mein E-Mail postfach... Als Mitarbeiter, Mitarbeiterin in der Steuerkanzlei und ich kann mir da schon sicher sein.

00:11:46: Clara hat das schon gemacht bevor ich es öffne, hat sie die ganzen E-Mails schon gelesen und zwar egal welche kommt ob das eine Junk-E-Mail ist oder was vom Finanzamt ist, ob das von meinen Mandanten und Mandanten ist.

00:11:58: Die hat das ja schon gecheckt.

00:12:00: Also wir skizzieren mal einen Montagmorgen über den Wochenende kommen ja meist weil die Mandanten sozusagen ja am Wochenende auch irgendwie was schicken.

00:12:09: Genau im besten Fall kommt man Montag morgens Postfach rein.

00:12:12: Man hat nicht fünfzig ungelesene E-Mails, sondern die Junk Emails, die Newsletter

00:12:18: etc.,

00:12:19: sind schon sortiert bzw.

00:12:21: geflagt wenn einer interessant ist.

00:12:24: Unvollständige E-mails darauf ist bereits eine Antwort formuliert durch Clara und Clara hat... bereits quasi im Hintergrund noch weiter gedacht, was für weitere Aktionen jetzt aus diesen E-Mails entstehen.

00:12:39: Wir können jetzt kurz bei dem E-mail Thema bleiben, sonst gibt es immer jetzt bei uns zwei Funktionen die aus diesem Lesen... dann noch quasi weiter, weiterhin entstehen.

00:12:48: Geh nach dem was du willst!

00:12:49: Ja also lass uns das super gerne konkret machen wobei ich natürlich schon beide Funktionen auch gerne verstehen möchte weil ihr euch ja dabei auch etwas gedacht habt und weil natürlich aus beiden Funktion wahrscheinlich ein Mehrwert entsteht.

00:13:01: aber auch das finde ich nochmal ganz wichtig.

00:13:02: dass heißt Ich habe am Wochenende eine Mandantin einen mandanten E-Mail bekommen Und der hat mir Daten geschickt und Clara erkennt aber wenn du das ist wenn ich dich richtig verstehe Dass das unvollständig ist und sagt dann schon je Steuerberater, Steuerberatorin oder Steuerfach Angestellte, Steuerfach angestellter.

00:13:19: Das ist mein E-Mail Entwurf.

00:13:20: Das musst du dem Mandanten nochmal bitte zurückschreiben?

00:13:24: Genau also ich kann es ja mal in drei konkreten Beispielen festmachen die so ein bisschen verschiedene Bereiche abdecken.

00:13:30: Erste Thema ist dass mir der Mandant beispielsweise eine steuerliche Beratungsfrage per E-mail schickt.

00:13:38: Ich nehme jetzt meine ganz einfache Die Komplexe macht man ehemals im Termin.

00:13:43: Aber zum Beispiel, was muss ich beachten bei der ein Prozent Regelung?

00:13:47: Bei diesen Fahrzeugen über die Firma.

00:13:51: Und was Clara jetzt macht ist dass sie in dem Stil des Mandanten also wie Ich mit den Mandanten kommuniziere, kommunizier ich per Du, per Sie ausführlich kurz

00:13:59: etc.,

00:14:00: dann eben eine Antwort schon vorformuliert Genau.

00:14:04: Und eben hier durch eine Steuer-Datenbank der Primärliteratur geht, also Gesetze plus BfH Urteile und mir diesen fertigen Entwurf bereits vorbereitet – das ist der erste Fall!

00:14:16: Der zweite Fall ist ich frage einen Mandanten nach fehlenden Belegen zum Beispiel und der Mandant schickt mir drei von vier fehlende Belegereien.

00:14:25: Klarer schaut sich die Belege an und entwirft mir quasi einen fertigen Wurf.

00:14:28: Hallo, lieber Mandant!

00:14:29: Da fehlt noch ein Beleg und zwar ist das der könnten Sie mir den noch zuschicken.

00:14:35: Und die dritte Version ist zum Beispiel... ich kriege übers Wochenende, kriege ich zehn Newsletter- und Bestätigungen.

00:14:46: Die sind direkt wegsortiert in den Ordner und was anderes ist

00:14:49: z.B.,

00:14:49: wenn ich E-Mails direkt weiterleiten möchte, passiert es eben auch direkt automatisch.

00:14:56: auch Fallbasier zum Beispiel, E-Mails von dem Mandanten zu dem Thema möchte ich direkt delegieren.

00:15:01: An einem Mitarbeiter zum Beispiel kann das Klare auch sozusagen direkt übernehmen eben je nachdem was man selbst definieren möchte weil es ist der große Punkt jede Regel ist individuell und Clara schlägt einen quasi im Onboarding eben ungefähr sechs bis acht individuelle Regeln die zur Aktion in Postfach führen vor je nach dem wie man eben selbst arbeitet.

00:15:25: Ja vielleicht gucken wir da aufs onboarding mal weil das ist ja jetzt glaube ich dann die ganz spannende frage, weil es würde mich jetzt überraschen wenn jetzt irgendjemand von unseren höhreninnen und hörern da draußen gerade sagt ne brauche nicht finde ich totaler quatsch.

00:15:37: Weil irgendwie ist es ja machst du ja schon lust das auszuprobieren und ich glaube dass hat jeder schon erlebt so einen montagmorgen wo man erstmal emails durchsuchen muss und dann.

00:15:47: Es ist ja genau das was du gerade beschrieben hast dann musst du nervig noch den vierten beleg an fragen der fehl du musst.

00:15:54: Auch wenn das eine einfache steuerliche Frage ist vielleicht doch nochmal recherchieren, ob du die richtigen Zahlen im Kopf hast und so weiter.

00:16:00: Und was du versprichst mit Clara oder was Clara verspricht ist ja total genial!

00:16:05: Aber was heißt denn Onboarding?

00:16:09: Genau also erstmal ich kann da noch des Sahnetüpfelchen zum Austesten rauflegen.

00:16:14: unsere Testphase ist komplett kostenlos.

00:16:17: Das bedeutet man kann es wirklich ausprobieren sich's anschauen und nach vierzehn Tagen entscheiden ... ob es eben den Mehrwert bringt, wie zeitlich er ersparen ist.

00:16:26: Die Stressreduktion was auch immer... ...um klarer weiter zu nutzen oder ob das Tool einfach noch nicht da ist wo man selbst eben braucht als Steuerberatung oder jetzt Steuerberater.

00:16:37: und im Onboarding.

00:16:38: was klarer macht ist sie schaut sich quasi die Kommunikationsmuster jedes Nutzers an und überlegt zum Beispiel was der oder schaut sich an?

00:16:49: Was der Nutzer Also der Steuerberater in dem Falle oder der Sachbearbeiter, was er eben draus schickt üblicherweise und wie er oder sie auf E-Mails von Mandanten reagieren.

00:17:01: Und er kennt dadurch Muster und schlägt dementsprechend genau dann Regeln vor.

00:17:08: Was super wichtig zu sagen ist, worüber wir gerade sprechen, ist quasi ein Teil von Clara.

00:17:14: Das sind manchmal nicht die Regeln die am interessantesten für die Person sind, weil wir haben natürlich auch Nutzer.

00:17:21: Die meintet wegen zwanzig E-Mails die Woche bekommen.

00:17:24: und dann muss man auch ganz klar sagen dass es da nicht der Mehrwert dieser Funktion, die für den Nutzer entscheidend ist sondern das sind andere.

00:17:33: Dann sag gerne mal was sind denn so die anderen Funktionen?

00:17:35: Ja ich perfekt den Übergang quasi

00:17:38: machen.

00:17:39: Hast du schon einmal auf dem Elfmeter Punkt gelegt?

00:17:41: ne?

00:17:43: Genau.

00:17:44: Ich mache mal mit der weiter, die quasi auch am meisten so verwendet wird direkt in Outlook.

00:17:50: also wir befinden uns noch in OutLook.

00:17:52: ich habe noch kein anderes Tool aufgemacht bisher in meiner Arbeitsweise und ich hab bei Clara rechts als Outlook add-in direkt in meinem Outlook Fenster und Clara liest nicht nur die E-Mail sondern wenn ich das möchte schaut sich Clara direkt auch anhand meiner Ablageknäge an, wo denn diese E-Mail wenn sie abgelegt werden soll ins DataFDMS.

00:18:17: Wo Sie dann abgelegt worden sollen und macht mir quasi einen kompletten Ablagevorschlag fertig.

00:18:23: Das bedeutet ist es eine Einzelablage?

00:18:25: Ist das ein Anhang?

00:18:26: Eine Einzelablage?

00:18:28: Geht es in die Vorgangsmappe rein?

00:18:29: Soll ich alle Anhänge mit ablegen oder nur ein anhangen?

00:18:33: Ist vielleicht in einer E-mail Fall zur Gewerbesteuer und zur Umsatzsteuer drin.

00:18:39: Also muss ich das aufteilen in zwei Ablagen, eben immer in der Ablageknickel der Kanzlei, also DVM oder also Brief von Mandant, Brief an Mandant oder was auch immer und bereite es eben vor.

00:18:52: Und wenn ich auf Ablegen klicke ist eben dass diese Ablage dann auch schon getan.

00:18:59: Das hören wir von vielen, dass das eben super entspannt ist weil zum einen die Ablage natürlich händeschnerfig Und auf der anderen Seite eigentlich die Datenbasis einer Kanzlei ja im DMS möglichst konkurrent und gut strukturierend sein soll.

00:19:14: Wenn aber jeder Mitarbeiter anders ablegt, anders vollständig beziehungsweise unvollständig ablegt dann ist quasi die Basis um auch dem DMS zum Beispiel KI einzusetzen eigentlich nicht so gegeben wie es gegeben sein sollte.

00:19:29: und da unterstützt Clara zb

00:19:30: auch Denen.

00:19:31: mir werze ich total.

00:19:32: weil das ist komme ich noch mal so ein bisschen zurück auf eure ursprünglichste Hypothese Kommunikation neigt zur ineffizienz.

00:19:40: ja an nämlich genau solchen Stellen würde ich das total bestätigen.

00:19:43: Und dann sprechen wir vielleicht nicht über so eine direkte Kommunikation, aber wir sprechen schon glaube ich auch noch über eine Form von Kommunikations, wenn es eben genau darum geht wie lege ich was ab und mache ich mir die Mühe?

00:19:54: Du hast gerade gesagt du hast vielleicht zwei Fälle Gewerbe- und Umsatzsteuer, mach' ich mehr die Mühen ist wirklich dann beide mal abzulegen.

00:20:01: oder denke ich ah ja passt schon eher da rein so... und das ist total wild weil wenn du dann an der Stelle, wenn da sich jetzt erst einmal ein Fehler einschleicht und die entsprechende Person den immer und immer wieder macht, dann fängt es ja ganz früh an dass die Datengrundlage nicht mehr passt.

00:20:17: Und wenn ich natürlich sage vorausgesetzt eure Automatisierung funktioniert, dann spare ich mir natürlich an der Stelle erstens Stress weil Kann ich als Floh ganz persönlich sprechen?

00:20:27: Ich habe ja auf sowas gar keinen Bock.

00:20:28: Also das und Arbeiten, da sortiere ich lieber gar nichts bevor ich mich damit beschäftige irgendwie so.

00:20:34: also würde ich glaube ich eher noch hätte ich als Kind eher nochmal ein Kinderzimmer aufgeräumt wahrscheinlich als als sowas zu machen.

00:20:40: So total cool wenn es wegfällt plus wenn's sauber gemacht ist und funktioniert hab ich direkt den nächsten Mehrwert auch noch oben drauf.

00:20:48: Genau also Clara strukturiert immer nach dem gleichen Prinzip.

00:20:52: ... und eben entsprechend auch Nutzerübergreifend.

00:20:56: Das ist dann nicht individuell Pro-Nutzer, sondern ganz liebweit.

00:21:01: Du hast gerade schön gesagt wenn das funktioniert... Da würde ich ein Haken da ist funktioniert.

00:21:07: einfach mal genau.

00:21:08: wir haben jetzt ... wir haben jetzt knapp über hundert Nutzer und bereits ... ... thirty-fünf Kanzleien quasi auf der Plattform.

00:21:15: Ich würde sagen, ich habe ja gesagt, wir sind immer Hypothesen getrieben... ...und die Eintrittswahrscheinlichkeit der Hypothese, dass eben Dativ also das man mit Clara in DMS einfach ablegen kann, Zeit eben in diesem E-Mail-Drafting und in der E-mail-Kommunikation spart,... Die positive Eintritswahrscheinlichheit ist, würde ich sagen relativ hoch, weil wir eben das schon mit vielen Kanzlerinnen ausprobiert haben.

00:21:36: ... und eben auch viele Kanzleien da den Mehrwert sehen... ...und auch viele Nutzer, die mehr Wert sehen.

00:21:41: Kannst du da so ein bisschen Einblick geben?

00:21:44: Weil also klar, ich habe es natürlich bewusst provokant formuliert,... ...wenn ich will dich ja so ein bißchen Challengen und will ja auch erst mal dem Beweis haben, dass das funktioniert.

00:21:53: Was sind so die Rückmeldungen, die ihr bekommt?

00:21:55: Also ist es tatsächlich einfach ja... ...funktioniert past Haken dran oder was hört ihr wenn ihr so mit den Kanzlei, die schon auf der Plattform sind sprecht?

00:22:03: Ja!

00:22:04: Also ist eine super Frage, weil ich glaube dass sich das auch am meisten in den letzten Monaten verändert hat.

00:22:10: Wir haben damals mit circa fünf Pilotkanzleien angefangen und angefangen zu entwickeln.

00:22:15: Das wurden dann relativ schnell auch mehr und da war eigentlich der Tenor eher...das ist schon ganz cool aber wir bräuchten noch das und das um tatsächlich den Mehrwert zu sehen.

00:22:30: Aktuell merken wir aber schon, dass wenn wir in den Gesprächen mit Kanzlei-Inhabern oder Steuerberatern, Einzelkämpfern, Lohnsachbearbeiter und was auch immer eben im Gespräch sitzen.

00:22:42: Dass die Basis von Clara bei vielen schon funktioniert.

00:22:45: Dass sie Zeitersparnis bringt, dass sie den Alltag einfacher macht.

00:22:50: Genau das bedeutet... Das ist so eine Rückmeldung, die wir bekommen.

00:22:53: ich würde sagen viele, die sprechen also wenn man so ein klassisches Startup baut dann kennt man so Conversion quasi Prozente und man kann grob sagen, jeder also ein Drittel der Person mit denen wir sprechen sehen bei Clara den Mehrwert.

00:23:14: Und von dem zwei Drittel die sich nicht entscheiden Clara weiter zu nutzen sind die meisten also siebzig Prozent ist der beide siebzig Prozent der Grund, dass einfach klarer noch nicht so weit ist.

00:23:31: Also das schon in einem Basis Mehrwert gesehen ist aber das Schlüsselfunktion eben für die individuelle Arbeitsweise dieser Person oder Kanzlein noch nicht abbildbar sind.

00:23:40: und für mich heißt es eigentlich wir sind auf dem richtigen Weg und je mehr wir quasi bauen umso mehr Kanzlei werden auch von klarer den Mehrwert sehen.

00:23:49: man muss ganz ganz wichtig sagen dass das die Statistik ist ... seit Anfang an, also seit Februar geführt wird.

00:23:56: Und erfahrungsgemäß jetzt in den letzten Monaten merken wir oder in den...

00:24:19: bringt mir nichts, also wirklich wenn man nur mal bei diesen beiden Funktionen bleiben die du gerade beschrieben hast.

00:24:23: Mails bearbeiten nenn ich es jetzt einfach mal vereinfacht plus mails ablegen.

00:24:29: Ich glaube da muss fast jede Kanzlei in Haken dran machen

00:24:32: passt!

00:24:33: Jetzt hast du aber grade gesagt siebzig Prozent von den sechsundsechzig Prozent.

00:24:37: das komme ich mir vor als wäre gut gewesen im Mathematikmal.

00:24:39: Also siebzig Prozent derer die sagen naah ist schon gut aber haut noch nicht ganz hin Stimmen der Basisfunktion auch zu haben aber dann so den Bedarf nach.

00:24:50: Nach einem anderen Mehrwert.

00:24:51: was ist das so, was ihr da hört?

00:24:53: Was also was es ist noch fehlt.

00:24:55: Also man muss dazu sagen dass darin auch die also einfach ein Strukturblocker ist und zwar Datasmart IT wo wir zum Beispiel nicht klar mit dem E-Mail Postfach verbinden können.

00:25:06: Was einfach systemische Hürde von Datif ist wo wir aktuell keine Möglichkeit haben klar einzusetzen.

00:25:14: Und darüber hinaus ist es meist so, dass die Kommunikation zum Beispiel über andere Kanäle läuft.

00:25:19: Also bei Dativ-Kommunikationen WhatsApp zum Beispiel auch viel oder das auch viele direkt auf Teams mit ihren Mandanten kommunizieren und da planen wir natürlich auch hinzu erweitern einfach mehrere Kanälen abzudecken.

00:25:33: Und auf der anderen Seite gibt es... Das muss man ganz klar sagen.

00:25:36: Es gibt Postfächer Die fast keine lesbare Struktur über mehrere Monate haben, sondern wo sich die Themen so individuell sind und so speziell sind das vor allem auf einer Steuerberaterebene klarer nur mäßig supporten kann.

00:25:56: Und vor allem vermehrt.

00:25:57: dadurch je mehr Medienbrüche ich habe umso weniger Kontext quasi nur im Postfach zu finden ist ... umso schlechter kann Clara natürlich den Stand dieses Vorgangs einschätzen.

00:26:09: Also wenn ich mit meinem Mandanten über Telefon kommuniziere, nachdem er mir eine E-Mail geschickt hat und der mir über ein Portal noch was einreicht,... ... dann kann das Clara in dem Falle nicht wissen... ...und wird dann wahrscheinlich eher eben einen Entwurf beispielsweise erstellen,... ...der auf den Stand nicht passt.

00:26:26: Genau!

00:26:26: Und das ist quasi die proaktive Seite ne?

00:26:28: Es gibt noch viele quasi viele Themen oder eigentlich drei primäre Funktionen, auch ohne diesen Fall näherwert liefern, weil das ist dann für die meisten der entscheidenden Punkt und damit sind wir auch fein im aktuellen Zeitpunkt.

00:26:44: Das finde ich jetzt gerade in einem ganz spannenden Punkt vielleicht bevor ich auf den mit den zusätzlichen Kommunikationskanälen nochmal eingehe.

00:26:51: Vielleicht da noch mal zurückgefragt?

00:26:52: Weil das ist ja eine ganz relevante Sache.

00:26:55: Wir haben ganz kurz schon übers Onboarding gesprochen, das heißt Clara muss ja ongebordet werden.

00:26:59: Das heißt die muss lernen und es tut sie natürlich aus bisheriger E-Mail-Kommunikation.

00:27:03: oder am Ende sprechen wir über eine KI Anwendung über einen KI-Agenten.

00:27:07: Das heisst damit sich die Zuverlässig funktioniert muss ich sie trainieren.

00:27:11: Heißt ich gebe ihr wahrscheinlich jetzt einfach mal wieder auf mich runtergebrochen als Flo einmal mein komplettes E-mail Postfach und sagt so das ist alles was bisher passiert?

00:27:18: Ausgänge, Eingänge, Alles oder?

00:27:19: Genau also etwas ganz Wichtiges zu sagen Clara lernt nicht nur, bevor ich sie verbinde.

00:27:26: Sondern auch mit meinem Antwortverhalten.

00:27:28: Also die Regeln, die ich erstelle... also die Routinen, die Clara im Hintergrund macht wenn der E-Mail reingeht kommt.

00:27:35: Clara verbessert sich automatisch.

00:27:37: zum Beispiel, wenn ich immer einen Satz rauslösche den Clara schreibt dann wird der Satz nach dem dritten Mal nicht mehr geschrieben werden weil Clara eben die Regel anpasst.

00:27:46: Das heißt Clara schaut sich einmal quasi das Postfach an und lernt daraus den Kommunikationsstil eben das Verhalten im Postfach.

00:27:54: Was ganz wichtig zu erwähnen ist, eine KI wird nicht trainiert.

00:27:59: also wir arbeiten mit quasi Context-Dateien und wir speichern zum Beispiel die E-Mails nie mit personenbezogenen Daten bei uns at rest up was natürlich super wichtig ist im Hinweg auf den Datenschutz oder auch auf dem Paragraph zwei, drei Wir brauchen die Daten natürlich um damit die KI überhaupt funktioniert Aber wir versuchen alles daran zu legen, eben nicht unnötig viele Daten zu speichern zum Beispiel Anhänge etc.

00:28:26: Und das bedeutet aber jetzt komme ich wieder auf den Punkt zurück... ...dass es aktuell leider sag' ich mal ja total diese Limitierung gibt.

00:28:35: dass glaube das ist ja was viele Steuerkanzleien wahrscheinlich häufig erleben du schreibst eine E-Mail und im nächsten Moment denkt der Mandant oder die Mandantin ah da rufe ich doch mal direkt an er scheint ja gerade Zeit zu haben Oder ich schreibe am Wochenende schnell ne WhatsApp Nachricht also diese ganzen Klassiker aktuell einfach Abhänger für Clara und für das, was ihr macht oder weil das einfach... Das kriegt ihr aktuell halt noch nicht abgebildet.

00:28:57: Genau in diesem Regelthema die meiste Kommunikation läuft ja über E-Mail und macht auch für mich auf Ost von der Mandantenseite sehr viel Sinn, weil ich als kleines Unternehmen Handwerker was auch immer schicke ich die Belege oder schickel meine Fragen per E-mail was auch Das ist quasi diese proaktive Seite, wo Clara im Hintergrund arbeitet und wo der Kontext benötigt wird.

00:29:26: Aber auf der anderen Seite enablen wir mit anderen klarer Funktionen – quasi unsere Nutzer auch – eben einfach schneller die proaktiven Seite.

00:29:36: wenn ich Mandanten sozusagen Informationen zuschicken muss das auch schneller abzuarbeiten.

00:29:43: Und da braucht es den Kontext von Clara.

00:29:47: diesen Kontext, den ich vielleicht über ein Telefon Gespräch eben erörtert hab ich nicht.

00:29:52: Ja, also das ist echt interessant gerade weil ich mich gerade so ein bisschen selbst ertappt fühle von dir Marc Weil ich grade an meinen Finanzberater denken musste.

00:30:01: und Jonas wenn du das hörst dann möchte ich mich an der Stelle wirklich auf richtig um Entschuldigung bitten weil Ich bin nämlich genau so einen typischer Mandant der hier meine E-Mail schreibt.

00:30:10: damals schnellen Anruf Dann ist es eine WhatsApp Sprachnache Dann ist Es hier mal Schnellen Hinweis per WhatsApp usw.

00:30:16: Und ich glaube, wenn ich da jetzt gerade so drüber nachdenke das ist für den.

00:30:20: Es ist natürlich der absolute Albtraum weil er sich die Sachen immer zusammensuchen muss.

00:30:24: und wenn der jetzt irgendwann mal denkt, ah warte mal, da habe ich doch mit Flo darüber gesprochen.

00:30:28: Da hat er mir bestimmt eine E-Mail geschrieben dann ist es aber keine E-mail gewesen sondern ein WhatsApp.

00:30:32: Also sehr saumäßig nervig.

00:30:33: Das heißt es übel nervig!

00:30:35: Das heißt dass kann ja eigentlich tatsächlich auch ne total gute Möglichkeit sein sich da selber auch mal wieder ein bisschen abzugrenzen und das auch immer wieder zurückzuführen auf auf e-mail kommunikation.

00:30:45: eben dann aber mit diesem wahnsinnigen mehrwert dass klarer damit jetzt wenn wir über klarer jetzt nur sprechen.

00:30:51: Damit auch viel besser arbeiten kann und ich wahnsinnig profitiere einmal durch die zeit ersparen ist aber eben auch, dass ich mir halt diese infos nicht mehr zusammen suchen muss sind wir wieder beim anfangspunkt kommunikations ineffizient so wenn es dir so läuft.

00:31:03: genau genau das war also das ist der kern der hypothese die stimmt.

00:31:08: Ich würde nicht mal sagen, dass sich die Steuerberater klarer Nutzen umgewöhnen sollten.

00:31:14: Sondern was ich dann lieber sage ist wenn euch der Kern des Produktes so viel bringt das ihr quasi es nutzen möchtet... macht euch keine Sorgen, wir sind schnell genug um quasi WhatsApp nachzuziehen und beispielsweise noch Meeting-Transkriptionen die beispielsweise direkt danach gewisse Aktion auch vorne zum Beispiel das Meeting zusammenfassen für eine Datablage.

00:31:36: Und nochmal einen Mail an Kunden vorzuformulieren.

00:31:38: Sind wir schnell genug?

00:31:39: Um das nachzuziehen als jetzt quasi die Kanzleiarbeit mit dem Mandanten umzustellen.

00:31:44: Ja und es ist ja eigentlich ein ganz cooles Versprechen.

00:31:45: aber vielleicht kannst du da auch nochmal so'n bisschen Einblick geben.

00:31:48: Marc Wir haben schon drüber gesprochen ... typisches Startup-Arbeit ist ja genau das, was ihr macht.

00:31:54: Also es schnelles Feedback einholen, ... ... Bildmeasurelearn ist ja so der ganz große Klassiker heißt du baust was... ... dann misste ob's passt und dann verbesserst Du Dich auch gleich wieder bevor Du die nächste Runde gehst.

00:32:06: Wenn Du jetzt sagst Ihr seid schnell genug das nachzuziehen.

00:32:09: Ihr könnt ja nicht für jeden Kunden und jede Kundin jeden Wunsch erfüllen aber es gibt wahrscheinlich schon so ein paar Klassika oder?

00:32:15: Die man sich gerade so wünscht.

00:32:17: Ja!

00:32:18: Das wäre schön wenn wir das könnten.

00:32:20: Ich sag's immer so, dass wir versuchen... Ja für Jona unseren CTO, weil das ist eine Katastrophe.

00:32:27: Der dürfte dann nicht mehr schlafen und das Office nicht mehr verlassen.

00:32:30: aber genau wie was wir versuchen Wir versuchen unsere Funktions-Route mehr zu demokratisieren.

00:32:37: Das bedeutet, dass we eigentlich mit den meisten Nutzern jede zwei Wochen kurz sprechen um Feedback einzuholen Natürlich auch um Fragen zu klären, um zu schauen wie können Sie oder wie kann der Nutzer noch mehr aus klarer herausholen.

00:32:54: Aber was mir persönlich am Anfang auch schon wichtig war und was uns einfach super wichtig ist das wir von den Nutzern lernen wollen.

00:33:01: du hast anfänglich richtig erkannt dass ich quasi oder wir alle in diesem Steuerberatungsmarkt oder im Thema neu sind Und das Einzige, was man machen kann ist, hat ich damals schon in den Beratungsprojekten gelernt.

00:33:15: Zuhören, Fragen stellen.

00:33:16: die beste Interpretation von dem, was gesagt würde wurde quasi bauen und dann wieder Feedback einholen.

00:33:22: also wieder iterativ Feedback von der ersten Version einholend und verbessern.

00:33:27: und je besser man zuhört und wie besser man fragen stellt und vor allem dann mit mehr Leuten man darüber spricht umso klarer ist das Bild quasi dann für Die erste Version von der Funktion Und das kann ich zum Beispiel an einem Beispiel festmachen, dann kann ich nämlich noch eine weitere Funktion kurz erklären.

00:33:47: Ja, klarer Track

00:33:48: z.B.,

00:33:49: auch automatisch was sich bei Mandanten noch offen habe und was ich für Aufgaben bekomme.

00:33:54: also wenn Ich zum Beispiel wieder Belegthema, wenn nicht Belegeanfordern beim Mandanten per E-Mail, dann merkt sich klarer okay der Mandant muss noch vier Belege zurückschicken beispielsweise und darauf stelle ich mir ne Frist in zwei Wochen Und das macht klarer alles automatisch im Hintergrund.

00:34:10: Was wir jetzt zum Beispiel letzte Woche gehört haben, das war die erste Interaktion... ...was wir gehört haben ist dass eine Kanzlei sich gerne gewünscht hätte,... ...dass man auch noch sieht wann eben ne Aufgabe erstellt oder automatisch auch abgehakt wird... ...dennachdem wenn man wieder ein E-Mailpostfach ist.

00:34:27: War für uns super trivial, haben wir es über das Wochenende umgesetzt und gestern ist es quasi live gegangen.

00:34:32: Okay!

00:34:32: Und jetzt fragen wir wieder nach Feedback, dann habe ich geschrieben.... Die Funktion ist live, super.

00:34:37: Danke fürs Feedback und gibt uns mal gerne Bescheid ob das so ist wie ihr es euch vorgestellt habt.

00:34:44: Gibt's weitere Funktionen über die wir sprechen müssen bevor ich weiter jetzt hier unterstage?

00:34:49: Wir haben natürlich auch fast jedes Tool einen klassischen Chatboard.

00:34:56: Daran ist aber wenig Klassisch und das coole an dem Chatboard ist dass er den Kontext aus den E-Mails und den Kontext aus dem S beispielsweise hat.

00:35:07: Und was wir merken, ist dass dieser quasi das der Chat eigentlich dafür dient, was ich vorhin angesprochen habe diese proaktiven wiederkehrenden Aufgaben wo ich an dem andanten gewisse Dinge formuliere, beispielsweise Fristenerinnerungen oder zum Beispiel Lohnabrechnungen oder Bescheide vom Finanzamt die ich weiter schicke alle Dinge die so wiederkehlend auftreten BDA E-Mails etc.. dass ich die eigentlich perfekt, ich sag mal Streamline also automatisieren kann über diesen Chat.

00:35:40: Ich kann zum Beispiel Clara sagen bitte erstellen wir für Mandant abcdefg also sagen wir bei fünfzehn Mandanten die Lohnabrechnung und hängen das entsprechende Dokument für August an Und dann sucht sich klarer quasi erstmal die Kommunikationsstile der Mandanten raus.

00:35:58: Also versuch zu verstehen, bin ich mit dem per du, per sie ist beispielsweise in der E-Mail noch jemand im CC bei der klassischen Lohnabrechnung und sucht es sich dann aus DMS wo ja quasi meist die BWA Pakete oder auch eben die Lohnabrechnungen liegen Sucht sich die raus und hängt direkt in den E-mail-Draft an.

00:36:17: Dann habe ich am Ende ... kann ich mir einen Kaffee machen oder was anderes machen, ... ... denn je nachdem wie stressig mein Tag ist.

00:36:24: Und habe dann am Ende ... ... fünfzehn fertige E-Mails mit dem Anhangen... ... oder auch gegebenenfalls eben auch noch mit Variablen ... ... so und so viel muss sich zahlen

00:36:33: etc.,

00:36:34: Beträgen in der E-mail vorgefertigt,... ... kann man auf den Wurf erstellen drücken und die dann eben nochmal ... ... gegebenenfall überprüfen und aus Outlook raus

00:36:41: senden.".

00:36:43: Abgefahren?

00:36:43: Weil das wird mir gerade zum ersten Mal wirklich konkret greifbar, ... ... ersparen kann, weil selbst wenn du da routiniert drin bist.

00:36:52: Musst es dir halt sonst immer zusammen klicken und das ist natürlich dann schon... Ja, wenn du das fünfmal am Tag machst, schon ne Ersparnis bei zehn mal ganzes Jahr dann einfach hochrechnen so diese zwei bis drei Stunden die ihr versprochen habt oder die ihr besprecht?

00:37:06: Ist das ein Marketingversprechen oder ist das schon dass ihr das als Rückmeldungen aus Kanzleien auch tatsächlich messen könnt?

00:37:13: also wir haben eine Quote, die tatsächlich auch sagt spart mir bestimmt zwei bis three Stunden.

00:37:18: Ähm, aber es ist immer individuell.

00:37:22: und ich sag mal wenn man auf die zwei Stunden kommt pro Tag dann ist das schon sehr gut.

00:37:29: Das

00:37:29: muss du dir mal vorstellen.

00:37:30: also bei einem normalen Tag ist es ein Viertel des Tages.

00:37:33: wir sprechen dann über fünfundzwanzig Prozent normal im Sinne von Vollzeit beschäftigt hundert Prozent und vierzig Stunden

00:37:40: Genau genau.

00:37:40: und mit diesen gesamten Funktionen die wir abdecken ist das quasi der Best Case so Erfahrungsgemäß, alles was über einer Stunde liegt pro Tag oder auch weniger.

00:37:54: Das ist dann quasi selbst so gut weil es einfach gefühltstechnisch immer noch viel ist.

00:38:00: Ja du hast aus meiner Sicht gerade in den ganz entscheidenden Punkt gesagt Jetzt auch nur aus meiner persönlichen Perspektive gesprochen.

00:38:08: du hast gerade gesagt, wenn das am Ende eine Stunde ist dann ist es die Stunde so.

00:38:12: Das ist irgendwie das was messbar ist, was glaube ich wesentlich weniger messbar isst.

00:38:16: aber... ...aus meiner Sicht der wesentlich größere Effekt ist, ist das Gefühl.

00:38:22: Es ist das Gefühl am Montagmorgen nicht mehr von fünfzig E-Mails erschlagen zu werden sondern die zwar immer noch zu haben Aber mir hat quasi schon jemand E-Mailentwürfe auf meinen Schreibtisch gelegt.

00:38:35: Ich muss nicht mehr alles selbst machen, ich glaube das ist was wahrscheinlich von der Art die viel größere Entlastung bringt.

00:38:41: Ja!

00:38:42: Was sind so... Du hast es vorhin auch schon kurz beschrieben dass ihr euch schnell weiter entwickelt?

00:38:45: Dass viele Sachen sehr schnell passieren.

00:38:47: Was sind die Ideen wo das hingehen kann und soll mit klarer?

00:38:51: Also wir haben kurzfristig natürlich sehr viele weitere Produktivitätsfunktion also dass meine Routine beispielsweise ... als Prozesstrigger eine E-Mail verwenden kann, sondern eben auch direkt das Klare direkt anfängt werden.

00:39:04: Zum Beispiel gewisse Bescheidearten BWA Pakete in Datif abgelegt werden.

00:39:11: Das Klare dann empfängt zu arbeiten und beispielsweise dieses Paket nimmt sich die Zahlen raus sucht... ...und einen fertigen Entwurf erstellt mit den Zahlen, die ich dem Mandanten direkt auch in der E-mail geben möchte.

00:39:24: Solche Themen sind relativ kurzfristig interessant, die wir umsetzen.

00:39:30: Und mittelfristig langfristig ist es dass Clara einfach mehr Kommunikationskanäle bekommt wo Clara agieren kann.

00:39:38: das ist das Meeting also Meeting Transkription inklusive Aktion danach Das ist WhatsApp das sind andere Kanäle das ist grundsätzlich die Office Suite also Microsoft Office an sich mit Aufgaben mit Teams etc.

00:39:52: Wo wir Clara eben integrieren wollen.

00:39:54: Und auf der anderen Seite sind es dann natürlich andere Dataprogramme, die für uns auch dann für eben gewisse Prozesse, Routinen, die Clara eben super abnehmen kann.

00:40:05: Dann eben auch interessant sind!

00:40:08: Jetzt ist das ein Verhör.

00:40:09: mark jetzt haben wir sehr viel schon darüber gesprochen.

00:40:12: aber ich muss schon noch mal eine frage stellen und die zielt auch so ein bisschen auf die verantwortlichkeit ab weil, wenn ich mich jetzt und dass es haben natürlich alle ki anwendungen glaube ich irgendwie gleichermaßen vielleicht mit kleinen geschichte eingestiegen Du bist jetzt gerade nach münchen gezogen.

00:40:25: Wir haben uns letzte woche also erstens wir haben den vierten august da zeichnen wir grade auf.

00:40:29: Letzte Woche haben wir ein kurzes vorgespräch gemacht und hast immer gesagt du bist gerade nach München gezogen mal in München moderiert und dann habe ich auch eine KI Anwendung gefragt, hey gib mir mal so ein paar Facts dazu moderiere ich in Münchern.

00:40:41: Und dann hat er mir irgendwas erzählt von, ich weiß es nicht mehr ganz genau, von Ampelmännchen die's eben nur speziell in Münchin gibt und die da auch erfunden worden sind.

00:40:49: also bisschen diese Story eigentlich aus Berlin und das kam ja schon so ein bisschen komisch vor... ...und dann hab' ich das recherchiert und das war völliger Bullshit!

00:40:57: Also nichts davon hat auch nur ansatzweise gestimmt.

00:41:00: hätte ich mich darauf verlassen Hätte ich ein richtig krasses Problem gehabt im Sinne von, ich hätte mich wirklich plammiert in dieser Moderation.

00:41:07: So KI-Anwendungen wie ihr sie baut, die verleiten schon dazu aus meiner Sicht dass man sich darauf verlässt und das man den Entwurf irgendwann halt doch nicht mehr so gut gegenliest und dass man doch nicht mir so genau kontrolliert hat er jetzt beim Versenden der BWA alles richtig gemacht?

00:41:21: wird es nicht dann zur Katastrophe wenn das einen Einzug hält, dass ich's ihm doch nicht mal kontrolliere was halt irgendwie menschlich ist?

00:41:28: Ja Also das ist ein Gedanke, den wir auch haben wie wir quasi diesen human in the loop.

00:41:32: So ist ja das Prinzip dass quasi Ein Mensch immer noch bestätigen muss die Arbeit der KI bevor irgendeine Maßnahme getroffen wird also einen Entwurf geschickt wird oder abgedeckt wird Wie wir denen besser enablen können beispielsweise über confidence level.

00:41:49: also wie sicher ist klarer sich eben bei bei der Antwort.

00:41:54: Und dann muss man glaube ich differenzieren wie groß der der Impact dieses Entwurfes ist oder der Impact dieser E-Mail, dieser Ablage.

00:42:06: Was wir beispielsweise immer machen, wenn es um steuerliche Beratungsfragen geht, hängt klarer automatisch unten die Begründungen... mit den BfH-Urteilen und Gesetzen als Links an.

00:42:20: Also begründet einem quasi diese Antwort besteht zum Beispiel aus fünf Teilen, und für jeden Teil habe ich quasi folgende Gesetze herangezogen zur Begründung um das nachvollziehbar zu machen also um so ein bisschen diesen Black Box

00:42:33: zu reduzieren.

00:42:35: Und auf der anderen Seite würde ich die Kontra Argument geben dass wir uns wahrscheinlich in einem sehr hohen Genauigkeitsbereich vor allem z.B bei der Ablage bewegen.

00:42:46: Und welcher Mensch hat eine Genauigkeit von, sage ich mal, ninety-fünf Prozent vertippt sich nicht etc.

00:42:53: und ich glaube das ist dann letztendlich immer noch super wichtig weil wir wollen mit klarer das Leben der Steuerberater also die Arbeit der Steuer berater und der Mitarbeiter einfacher machen.

00:43:07: aber uns also wir maßen uns nicht an zu sagen Wir können diese Arbeit ersetzen.

00:43:12: deswegen Denken wir auch auf den Input, eben bei diesen human in the loop Grenzen dann immer auch angewiesen.

00:43:20: Es ist so ein bisschen... Also ich frag mich wenn ich mir selber diese Frage stelle auch ob es fair ist dir die hinzuwerfen weil du kannst ja auch auf eine ganz einfache Art zurückspielen und sagen naja aber ist das denn meine Verantwortung?

00:43:30: Ist es denn unsere Verantwortung das auch noch zu kontrollieren?

00:43:34: und das ist ne Frage bei der ich selber wirklich ganz arg unschlüssig bin weil ich sage irgendwie Ja aus.

00:43:42: Natürlich ist es irgendwie die Verantwortung der jeniger Diener, das betrifft ja nicht nur euch.

00:43:46: Das betrifgt Haufe mit dem co-pile Text.

00:43:49: Es betrifpt jeden anderen, der eine KI-Anwendung baut.

00:43:51: Letztendlich würde es auch die Macherinnen und Macher von ChatGPT betreffen.

00:43:55: Ich glaube nicht dass sie sich da so wahnsinnig viele Gedanken machen weil du's natürlich einfach zurückspielen kannst und kannst sagen naja Moment mal aber wir geben dir ja den Hinweis hier können Fehler passieren wenn du es nicht checkst ... ist es dein Problem, wenn du's nicht überprüfst.

00:44:07: Aber damit macht man sich das natürlich schon auch einfach... ... indem man das so zurückspielt und ich bin da wirklich in einem Zielspalt,... ... ob das Arbeiten mit diesen Anwendungen einfach auch wahnsinnig dazu verführt zu sagen,... ... passt schon, wird schon stimmen und dann nehme ich halt die dreimal wo es nicht stimmt, dann doch in Kauf.

00:44:27: Du merkst selber?

00:44:27: Ich bin da ganz unentschlossen auch.

00:44:29: Nein,

00:44:30: ich finde den Punkt auch super gut!

00:44:32: Also ich find den Punkt.... an sich jetzt einer der größten Sorgen von KI, ich glaube die Arbeit verändert sich so ein bisschen.

00:44:39: Ich nehme jetzt die E-Mail als plumpes Beispiel.

00:44:41: Ich erstelle halt nicht mehr mit dem Anhang, sondern überprüfe quasi die Arbeit und pass halt was an.

00:44:48: Und ich glaube dass da der Steuerbereich noch eher ... dazu verleitet, eben das zu überprüfen.

00:44:57: Das glaube ich auch!

00:44:57: Als andere quasi Themen.

00:45:00: wenn ich jetzt zum Beispiel... Ich gebe dir ein klassisches Beispiel, ich lasse mir von Claude eine Marktrecherche erstellen.

00:45:05: Ich werde diese Marktrechere die fünfte Seite ist nicht überprüpen ob alles stimmt.

00:45:09: zurück zu deinem Ampelmann-Beispiel?

00:45:11: Ob einfach jede Zahl stimmt, das mache ich nicht weil es auch mal overwhelming ist, weil auch der die Auswirkung einer falschen Zahl sehr gering ist und das ist im Steuerbereich glaube ich nicht der Fall.

00:45:24: Wir versuchen natürlich als Software-Unternehmen unser Produkt maximal gut zu machen.

00:45:29: Das sind, ich sag mal so, Aligned Incentives.

00:45:31: also wir wollen natürlich auch das klarer möglichst wenig Fehler machen genauso wie der Nutzer und genau.

00:45:39: aber das kann man natürlich bei Probabilistik KI also letztendlich bei Wahrscheinlichkeit kann man das nie komplett ausschließen.

00:45:47: Genau ich glaube tatsächlich auch dass der Steuerbereich wahrscheinlich schon einer... schon ein Bereich ist, wo eben dann die Sachen auch noch mal kontrolliert werden.

00:45:55: Wo du im Zweifel wahrscheinlich auch noch lieber ein zweites oder drittes Mal darüber schaust und am Ende klar es ist die Verantwortung derer dies nutzen und so weiter.

00:46:05: ganz klar ja

00:46:06: wir haben einige Nutzer die quasi von Sachbearbeitern das fertige BWA Paket oder Jahresabschlusspaket quasi als E-Mail mit e-mailentwurf etc.

00:46:17: war schon vorbereitet bekommen Und die haben zum Beispiel eine Regel, dass Clara da schon mal drüber liest und versucht herauszufinden gibt es ein Typo.

00:46:26: Macht irgendwas nicht Sinn!

00:46:28: Und quasi dann einfach nur bei unvorständigen Informationen, bei falschen Informationen, dann eben das in einem Entwurf flägt wo ich mir als Steuerberater einfacher mache sozusagen mich darauf zu fokussieren komplett rüber gucken muss.

00:46:49: Und das ist die andere Seite, dass ich dann gegebenenfalls fokussierter eben nach Fehlern suchen kann weil sie mir schon vorbereitet gepflegt werden als dass sich halt rüberschaue und nicht weiß wo ich suchen muss und einen gegebenenfall zum Beispiel in Zahlen drehen auch einfach über sehr.

00:47:03: Ja

00:47:05: es ist interessant was mir auch gut gefällt sind diese Confidence Levels.

00:47:09: Wir evaluieren sehr viel im Hintergrund also wie gut ist die Performance?

00:47:12: ... und da versuchen wir natürlich erst mal ein Gefühl dazu, dafür zu bekommen... ...und dann zu tweaken.

00:47:18: Und überlegen ob wir zum Beispiel mit einem Ampelsystem in der Zukunft bei eben kritischen Themen arbeiten aber das ist noch nicht zu finden in der quasi live Funktion von Clara.

00:47:29: Ja es ist spannend.

00:47:30: ich glaube es ist auch wahnsinnig spannend die Entwicklung nochmal so zu verfolgen.

00:47:33: du hast das vorhin schonmal im Nebensatz gesagt.

00:47:37: man kann zwei Wochen testen und das ist glaube ich auch die Einladung wie man ... schon auch aussprechen kann an der Stelle, oder?

00:47:43: Man verliert ja wirklich gar nichts... ... wenn man einfach mal zwei Wochen reinguckt und bringt was.

00:47:46: Oder bringt es nichts!

00:47:47: Und im schlechteren Fall, das bringt nicht.

00:47:50: Kann man euch aber ein Feedback geben, was fehlt noch,

00:47:52: oder?!

00:47:53: Genau, kann man und sollte man auch.

00:47:55: da würde ich mich super drüber freuen.

00:47:57: Also eh über jeden Austausch sei er extrem kritisch.

00:48:02: Für mich ist es wichtig, einfach maximal viele Meinungen anzuhören zu verstehen, Arbeitsweisen zu verstehen.

00:48:08: Ja, erzähl mal ganz kurz wie komme ich an den Testzeitraum ran?

00:48:11: oder wie geht es?

00:48:13: einfach über die Website?

00:48:13: Oder wie komm' ich ran an Clara.

00:48:15: Über

00:48:16: alle möglichen Wege.

00:48:16: also man kann über die Webseite gehen und wenn man direkt auf klarhamminusagent.de steht

00:48:21: da

00:48:22: Genau super Demo vereinbaren.

00:48:26: Man kann mir auf LinkedIn schreiben oder jedem von uns eigentlich einfach kontaktieren Und dann sprechen wir einfach kurz und versuchen so herauszufinden was quasi der größte Pain ist ... um da auch im Onboarding drauf zu achten.

00:48:39: Und dann gibt's den Onboarding-Call und wir richten klarer individuell ein... ...und dann kann man testen!

00:48:46: Ich finde es wahnsinnig spannend, bin auch total gespannt Marc wie sich das weiterentwickelt,... ...weil ich mir schon vorstellen kann dass der Impact... ...ich meine es merkt ihr ja jetzt von den Rückmeldungen und davon wie es wächst,... ...dass der Impact wirklich da ist.

00:48:57: Und bin wahnsinn nicht gespannt welches Potenzial ihr da noch entfalten könnt.

00:49:01: also.... ... werde da auf jeden Fall dranbleiben und bin mir auch sicher, wie ich das ja so häufig sage.

00:49:05: Dass wir uns auch nicht das letzte Mal gehört haben wahrscheinlich?

00:49:08: Ich hoffe, dass das der Fall ist!

00:49:10: Ja, ich bin auch selbst gespannt, wie es weitergeht.

00:49:12: Ich glaube, der Markt ist einfach gerade super spannend.

00:49:15: Das Thema kommt jetzt immer mehr... Und die größte Challenge ist KI ebenso einzusetzen,... ...dass es die Mitarbeiter nutzen.

00:49:27: Und das ist eben nicht nur ein Tool, was irgendwo für neunzig Prozent der Mitarbeiter im Lesezeichenordner versinkt.

00:49:34: Sondern was wirklich täglich verwendet wird.

00:49:38: Ja, ich habe auch das Gefühl die Offenheit im Markt ist eine andere.

00:49:42: Also du bist nicht mehr bei den ersten, bei diesen First Movers sondern es geht schon so um die breitere Masse mittlerweile auch... durchdringt immer mehr und dadurch werden, glaube ich Leute auch mutiger.

00:49:55: Das heißt es ist schon eine spannende Zeit in der ganz viel ja passiert.

00:49:58: Also ich meine muss ja nur mal auf den Dativ-Marktplatz schauen was da abgeht und was da los ist und was alles so in der Entwicklung ist oder auch hier die Themen im Podcasts die sich ja auch immer wieder um genau solche Themen drehen.

00:50:08: das ist schon interessant auf jeden Fall.

00:50:11: Ja super spannend!

00:50:12: Und deswegen finde ich dem Markt auch so interessant und ich hoffe dass ich dir hier noch lange quasi mit Steuerberatern sprechen kann ... und eben genau über die Probleme einfach mit denen sprechen kann, weil das ist wirklich also... Die Arbeitsweise.

00:50:25: Die Komplexität der Thematik ist einfach so hoch dass sie halt super spannend ist wenn man sich da wirklich mit beschäftigt.

00:50:32: Lass uns die Einladung auch noch mal aussprechen.

00:50:34: du hast es zwar gerade schon gesagt aber es ist genau das.

00:50:36: also selbst wenn ihr jetzt feststellt dir das gerade hört Clara passt für mich nicht oder es an manchen Stellen noch nicht gut genug dann ist Genau die Möglichkeit dir oder euch zu schreiben und das rückzumelden, weil man damit dann auch wirklich einen aktiven Beitrag leisten kann.

00:50:52: Dass Tools und Software Lösungen gebaut werden, die weiterhelfen und die ein voranbringen.

00:50:57: Und es gilt natürlich in gleichem Maße für den Co-Pilot Text von Haufe also dass die Leute leben davon, dass sie Rückmeldung bekommen, weil nur wir leben alle letztendlich davon.

00:51:07: aber nur dann können wir Dinge weiterentwickeln und besser werden.

00:51:10: Ja sehr gerne.

00:51:10: ich bin immer offen.

00:51:11: am Ende war klarer am Anfang für alle noch nicht das Tool der höchsten Gefühle.

00:51:17: über

00:51:17: Feedback sind wir da hingekommen, dass es jetzt eben für die Kanzlerin die es nutzen echten Mehrwert bringt.

00:51:21: Hey Marc ich habe recherchiert.

00:51:23: zum Abschluss nochmal und ich hab's gerade nochmal rausgesucht Chat GPT wegen dieser Moderation in München hat und damit verbunden ist auch ein Auftrag an dich weil du ja gerade nach München gezogen bist.

00:51:33: er hat behauptet es gäbe in einigen Stadtteilen Münchens Ampelmännchen, die in der traditionellen Tracht also in Lederhose oder Dirndl zu sehen sind.

00:51:43: und das hat er einfach behauptet.

00:51:45: Damals ist es völliger Quatsch soweit ich das weiß aber Ich kann's nicht belegen.

00:51:50: Also ich würde dich beauftragen guck dir das mal an.

00:51:52: in den Stadtteilen Münchens was es gibt sind queere Ampel Männchen.

00:51:56: Das habe ich dann herausgefunden.

00:51:58: Ich hab mich auch gefragt wie willst du erkennen ob ein Ampel männchen eine Leder Hose anhat oder einen Dirndel?

00:52:03: Aber das wäre mein meine Abschluss.

00:52:04: Auftrag an Dich.

00:52:05: Guck doch mal ob da was findest und wenn dann ... wenn du es gefunden hast, schickst ein Foto rum.

00:52:09: Ich sitze zwar viel im Office... ... aber auf meinem Heimweg werde ich mal gucken bei den Ampeln.

00:52:13: Das ist super!

00:52:14: Und wenn ich so einen Ampelmännchen finde,... ... dann wirst du auf jeden Fall von mir das abgelichtet bekommen.

00:52:21: Ja, kannst auch gerne die Ampel abschrauben und mit die zuschicken,... ... wäre ich auch interessiert, aber das machst du wieder... ...auf eigenes Risiko.

00:52:27: Sollte

00:52:28: euch ein zu großes Risiko, dass sich dann die nächsten Wochen nicht im Office verbringt haben,... ... sondern in dem Gewahrsam der Münchner Polizei?

00:52:37: Marc, vielen Dank für den Einblick, den du gegeben hast.

00:52:40: Ich habe großen Spaß gemacht und ich hoffe wir sehen uns mal wieder.

00:52:43: Auf jeden

00:52:44: Fall!

00:52:44: Danke dir!

00:52:48: Das war Verhört Steuerfällen auf der Spur

00:52:51: mit

00:52:51: Florian Weber.

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